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Diese Fischfrikadellen werden außen goldbraun und knusprig, während sie innen saftig bleiben. Kabeljau oder Seelachs bildet die milde Grundlage; Dill, Schnittlauch, Knoblauch und etwas Zitronenschale bringen frische Würze in die Masse. Semmelbrösel und Ei helfen dabei, dass sich die Frikadellen gut formen lassen und in der Pfanne zusammenhalten.
Zum Fisch gibt es einen cremigen Dip aus Quark, Senf, Basilikum und Leinöl. Seine leichte Säure passt zu den Kräutern und rundet die knusprige Hülle angenehm ab. Serviere die sechs Frikadellen zum Beispiel mit Kartoffelsalat, Salzkartoffeln oder einem grünen Salat. So wird aus wenigen vertrauten Zutaten ein ausgewogenes Hauptgericht, das sich auch gut für ein entspanntes Abendessen eignet.
Warum Fischfrikadellen zusammenhalten
Fisch enthält viel Feuchtigkeit und hat eine zarte Struktur. Ei und Semmelbrösel geben der Masse Halt: Beim Braten stockt das Ei, während die Brösel einen Teil der Flüssigkeit aufnehmen. So lassen sich die Frikadellen formen, ohne dass der Fisch fein püriert werden muss. Eine grobe Konsistenz bewahrt außerdem kleine Stücke und sorgt für mehr Struktur im Inneren.
Die Pfanne sollte heiß genug sein, damit die Oberfläche zügig bräunt, aber nicht so heiß, dass die Kruste dunkel wird, bevor der Fisch durchgegart ist. Mittlere Hitze schafft dafür einen guten Ausgleich.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Portionen: 2
- Vorbereitung: 20 Min.
- Garzeit: 15 Min.
- Gesamtzeit: 35 Min.
- Schwierigkeit: Einfach
Zutaten für 2 Portionen
- 350 g Kabeljau- oder Seelachsfilet
- 1 Zehe Knoblauch, fein gehackt
- 1 Bund Dill, gehackt
- 1 Bund Schnittlauch, gehackt
- 1 Stück Zitrone, Schale abgerieben, Saft ausgepresst
- 1 Stück Ei
- 3 EL Vollkorn-Semmelbrösel
- Pfeffer
- Meersalz
- 2 EL Dinkelmehl
- 2 EL Olivenöl
- 2 Stück Schalotten, fein gewürfelt
- 1 Bund Basilikum, Blätter gehackt
- 250 g Speisequark
- 3 EL Senf
- 1 EL Leinöl

Zubereitung
- Wenn du tiefgekühlten Fisch verwendest, lass ihn etwa 1 Stunde auftauen. Spüle das Filet kurz ab, tupfe es sorgfältig trocken und schneide es in grobe Stücke.
- Vermenge den Fisch mit Knoblauch, Dill, Schnittlauch und Zitronenabrieb. Gib 1 EL Zitronensaft, Ei und Semmelbrösel dazu, würze mit Salz und Pfeffer und zerkleinere alles mit einem Mixer oder Pürierstab zu einer groben, noch leicht stückigen Masse.
- Lass die Fischmasse kurz ruhen. Teile sie in sechs Portionen und forme mit leicht bemehlten Händen Frikadellen. Verwende dafür das Dinkelmehl.
- Erhitze das Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Brate die Frikadellen etwa 3 bis 4 Minuten pro Seite, bis sie außen goldbraun sind und sich fest anfühlen.
- Während die Frikadellen braten, verrühre Quark, Senf und Leinöl. Hebe Schalotten und Basilikum unter und schmecke den Dip mit Salz und Pfeffer ab.
Tipps
- Bei tiefgekühltem Fisch zählt die Auftauzeit zusätzlich zur angegebenen Zubereitungszeit. Lass das Filet im Kühlschrank auftauen und tupfe es vor der Verarbeitung besonders gründlich trocken.
- Forme die Frikadellen nicht zu dick. So garen sie gleichmäßig, ohne dass die Kruste in der Pfanne zu dunkel wird.
- Reste kannst du abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag bei mittlerer Hitze in der Pfanne wieder erwärmen. Den Dip am besten separat lagern.
Häufige Fragen
Kann ich die Fischfrikadellen vorbereiten?
Ja. Du kannst die geformten Frikadellen einige Stunden abgedeckt im Kühlschrank lagern und kurz vor dem Essen braten. Den Dip kannst du ebenfalls vorher anrühren.
Welcher Fisch eignet sich statt Kabeljau?
Seelachs passt ebenfalls gut und ist eine milde Alternative. Wichtig ist, dass du das Filet vor dem Zerkleinern gut trocken tupfst.
Wie bewahre ich Reste am besten auf?
Frikadellen und Dip getrennt voneinander abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Die Frikadellen kannst du in der Pfanne wieder erwärmen.
Kann ich die Frikadellen einfrieren?
Am besten frierst du sie nach dem Braten vollständig abgekühlt und gut verpackt ein. Den Quarkdip solltest du frisch zubereiten, da seine Konsistenz nach dem Auftauen leiden kann.
Grundlage: ndr.de
Bilder wurden mit Hilfe der KI erstellt und redaktionell geprüft




